8 TAGE SÜDLICHES BURKINA FASO

Anschlussmöglichkeit an die Expeditionsreise nach Timbuktu und zu den Dogon

1/15. Tag Ouagadougou - Pô - Tièbélè
Nach dem Frühstück setzen die Teilnehmer, welche die Verlängerungswoche gebucht haben, die Reise durch den Süden von Burkina Faso fort. Auf guter Asphaltstraße und zur Zeit manchmal durch staubige Straßenbaustellen fahren wir von Ouaga aus in südliche Richtung durch den Nationalpark von Tambi Kaboré. Die hier lebenden Tiere sieht man von der Straße aus allerdings sehr selten. Über Pô verlassen wir Mossi-Gebiet und erreichen Tièbélè und die Gourounsi. Die einzigartig verzierte Lehmbauarchitektur in Tièbélè wird bereits in verschiedenen Bildbänden dokumentiert.

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2/16. Tag Tièbélè - Koumbili - Nébou - Leo - Diébougou
Wir schlendern durch enge Gänge, bewundern die von den Frauen mit den Händen reichbemalten Rundbauten und erklimmen Dachterrassen über afrikanische Leitern (eingekerbte Baumstämme). Von oben aus haben wir einen schönen Überblick über das Dorf, welches wie eine Burg anmutet. Manchmal werden wir zum Hirsebier aus eigener Brauerei eingeladen. Durch Busch- und Savannenlandschaft geht es weiter durch Dörfer und an Gehöften der freundlichen Gourounsi vorbei. Die Lehmbauarchitektur bleibt; aber die Ortschaften wirken nicht mehr so geschlossen. Zwischen Leo und Diébougou verlassen wir die Gourounsi und überqueren den heiligen Fluss der Lobi-Dagara, den Mou-Houn (Schwarzer Volta). Wir erleben die Bewohner als Ackerbauern und Viehzüchter, seltener als Fischer

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3/17. - 4/18. Tag Diébougou - Gaoua - Kampti - Obiré
Dieser Reiseabschnitt beschert uns eindrucksvolle Einblicke in die Welt der Lobi. Dieses wehrhafte Volk hat sich von jeher durch seine Abgeschlossenheit in ihren Familienburgen, den Soukahla, von fremden Einflüssen freigehalten. Selbst untereinander liegen die Gehöfte meist mindestens einen Pfeilschuss entfernt, angeblich um interne Streitereien zu vermeiden. Weder europäische noch andere afrikanische Kulturen haben hier sichtbare Spuren hinterlassen. Dadurch blieb der eigene traditionelle Animismus weitgehend erhalten. Wir sehen Fetische sowie Ahnen- und Familienaltäre in den Häusern; oft mit Opferresten aus Hirsebrei und Tierblut. In Kampti wollen wir einen befreundeten Fetisch-Priester besuchen. Erst kürzlich hat hier der Sohn das Amt vom verstorbenen Vater übernommen. Ein Abstecher führt uns zu den Königsgräbern von Obiré, wo die Gan noch heute ihre Herrscher bestatten und ehren.

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5/19. Tag Obiré - Loropéni - Banfora - Karfiguela - Fabedougou
Unser nächstes Ziel ist die geheimnisvolle Ruinenstadt von Loropéni. Viel ist nicht erhalten geblieben und die hier versunkene Kultur hat bis heute viele ungelöste Rätsel hinterlassen. Wir verlassen die Lobi und fahren durch weite Zuckerrohrplantagen über Banfora nach Karfiguela. Eindrucksvoll sind die Kaskaden von Karfiguela, da sie bei unterschiedlichem Lichteinfall je nach Sonnenstand ihre Farben wechseln. Aus dieser Landschaft mit üppiger Vegetation und zahlreichen Wasserfällen ragen steile Berge empor und wir sehen vor uns die Felsendome von Fabedougou.

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6/20. Tag Fabedougou - Tengrela - Sindou - Tourni - Orodara
Von Fabedougou geht es weiter zum Lac Tengrela. In diesem See können wir vielleicht Hippos (Flusspferde) sehen. Wir erreichen Sénoufo-Gebiet (zu erkennen an den runden, schmalen Speichern aus Lehm) und die Falaise de Sindou. Diese Gegend ist bekannt durch ihre bizarren Gesteinsformationen und die sogenannten Felsnadeln von Sindou. In dieser überwältigenden Gegend liegen die landschaftlichen Höhepunkte eng beieinander. Unser nächster Halt ist Tourni, ein Sénoufo-Schmiededorf, das malerisch an einem See liegt. In Richtung Orodara verlassen wir die Sénoufo.

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7/21. Tag Orodara - Bobo Dioulasso - Boromo
Über Orodara kommen wir zu den Bobo. Als vorherrschende Architektur sehen wir öfter den Bobo-Baustil; hohe, erdrote Bauten. Die nächste Etappe ist Bobo Dioulasso, die zweitgrößte Stadt und Wirtschaftsmetropole von Burkina Faso. Sehenswert sind der farbenprächtige ‘Grand Marché’, die alten Viertel und die große im Jahre 1880 im sudanesischen Stil erbaute Moschee Dioulassoba. Die letzte Nacht vor dem Rückflug wollen wir in einem Campement bei Boromo verbringen.

8/22. Tag Boromo - Ouagadougou   - Rückflug nach Europa
Boromo liegt am Reservat Foret de Deux Balé, in dem Büffel, Antilopen und ca. 250 Elefanten leben. Mit Glück sehen wir einige dieser imposanten Dickhäuter vom Campement aus oder bei unserer Fahrt vorbei am Boromo-Nationalpark. Wir erreichen Ouagadougou, den Endpunkt unserer Rundreise. Nach einem Besuch des großen Marktes dieser afrikanischen Hauptstadt kann der restliche Tag zum intensiveren Kennenlernen der politischen und künstlerischen Metropole von Burkina Faso sowie für Resteinkäufe genutzt werden.
Wir verabschieden uns vor dem Rückflug bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen.
Transfer zum Flughafen

9/23. Tag Ankunft in Europa


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Personenzahl 4 - 10 Personen
im DZ 685 € *
EZ-Zuschlag 50 €
* Saison - Zuschlag ab Oktober 2004: 200 €/pp

Leistungen

  • Ausflüge und Rundreise gem.   Reisebeschreibung in landesüblichen Fahrzeugen ohne Klimaanlage
  • 2 Übernachtungen in landesüblichenHotels/Lodges und 5 Zeltübernachtungen
  • Vollpension während der Rundreise
  • Deutschsprachige Reiseleitung


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