SÜDÄTHIOPIEN RUNDREISE
15 Tage
Addis Abeba – Langanosee - Arba Minch – Chamosee - Nech Sar Nationalpark – Chincha - Konso - Key Afer - Mago Nationalpark – Jinka - Turmi - Konso – Yabello/Dubluk – Yirgalem
Einleitung
Es gibt heute sehr wenige Gebiete in Afrika, die noch nicht erforscht der von der modernen Welt stark beeinflußt worden sind. Das Omo-Delta gehört zu jenen Regionen, die erst in den letzten Jahrzehnten mit Pisten erschlossen worden sind. In diesem Gebiet leben verschiedene ursprüngliche Völker, die ihre Tradition und Kultur bis in die heutige Zeit bewahren konnten.
Die Tsemay, Hammer, Karo und Mursi gehören zu jenen Stämmen, bei denen die Männer ihre Haare speziell frisieren, unter anderem mit einer Lehmpaste bedecken und mit Straußenfedern schmücken oder mit einer Rasierklinge diverse Muster rasieren. Die Frauen fallen durch ihren reichen Hals-, Ohren-, Arm- und Fusschmuck auf. Während der ganzen Reise wird uns die Natur fast täglich mit einem neuen Landschaftsbild überraschen, z. B. eine Reihe von Seen im Rift Valley, die in tiefen Tälern eigebettet sind, umgeben von hohen Bergketten mit vulkanischem Ursprung.
Die Nationalparks Äthiopiens können nicht die Vielfalt und Konzentration der Tierwelt aufweisen wie andere afrikanische Länder, dafür sind sie unverfälschter und bieten einige endemische Tiere an.
Zusammenfassung der Reise
- Unberührtes Afrika im Mosaik der Völker
- Expeditionsreise mit Geländefahrzeugen ins ursprüngliche Omo-Delta.
- Begegnung mit mindestens 8 faszinierenden Ethnien, wie die Konso, Mursi, Hammar, Karo, Erbore und Borena, die für ihren Schmuck sowie wegen ihrer besonderen Körperbemalung bekannt und einmalig in ganz Afrika sind.
- Eine Fahrt entlang des großen afrikanischen Grabenbruches, dem "Rift Valley", entlang der Seenkette bis zum südwestlichen Zipfel des Landes, nahe der kenianischen Grenze.
- Unterwegs Pirschfahrten durch 2 Nationalparks.
Tag 1 - Abflug in Frankfurt
Spät abends Abflug von Frankfurt und Nachtflug nach Addis Abeba mit der Ethiopian Airlines.
(Falls einige Kunden lieber mit einer anderen Fluggesellschaft fliegen möchten, so besteht diese Möglichkeit, z. B. mit der LH, KLM oder BA etc., allerdings müssen eventuelle Zusatznächte extra bezahlt werden).
Tag2 Ankunft Addis Abeba und Stadtrundfahrt
Ankunft am frühen Morgen, Transfer ins Imperial Hotel oder De Leopol Hotel, der Vormittag ist frei zum Ausruhen. Zur Einführung Stadtrundfahrt von der Hauptstadt, „Addis Abeba“ = „neue Blume“ inklusive der Fahrt auf den Entoto-Berg mit Panoramasicht über die ganze Stadt, Fahrt zum grossen Markt „Merkato“ und weiter vom Rathaus über die Churchill Road bis zum Hauptbahnhof. Übernachtung für eine Nacht. (Mahlzeiten: an diesem Tag ist nur das Abendessen eingeschlossen, weil das Frühstück bereits im Flugzeug serviert wird, im Falle von Ethiopian Airlines).
Tag 3 / Addis Abeba – Langanosee (210 km)
Am Vormittag, kurze Stadtrundfahrt mit einer Führung durch das Ethnologische Museum im Institut für Äthiopische Studien. Abfahrt in südliche Richtung entlang des Grossen Afrikanischen Grabenbruches (Rift Valley), der Kette von diversen Seen folgend, bis zum Langanosee. Ornithologisch ist diese Region sehr interessant, entsprechend werden wir einen Halt am Ziwaysee einbauen, bevor wir am Nachmittag den Langanosee erreichen. Möglichkeit im See zu baden. Am heutigen Tag durchqueren wir vor allem das Gebiet des Oromo-Stammes. Übernachtung im Bekele Mola Hotel oder ähnlichem Hotel. (Ausserhalb von Addis Abeba: an allen Tagen =>> Vollpension)
Tag 4/ Langanosee – Arba Minch – Chamosee (350 km)
Der Südwesten Äthiopiens ist ein wenig erforschtes und entsprechend wenig entwickeltes Gebiet. Diese Region, die von weiten Savannen und Akazienwäldern geprägt ist, leben an die 40 verschiedene Ethnien auf relativ kleinem Raum. Mit dieser Reise haben wir die Gelegenheit einige der hochinteressanten Volksgruppen kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen die Oromos, Hammar und Mursi, die grösstenteils noch nach alten Traditionen leben und unglaubliche Initiationsriten beibehalten haben.
Fahrt nach Arba Minch, auf den fruchtbaren Talböden wird in erster Linie Ackerbau betrieben, hier sind Teff-, Hirse-, Gerste- und Maisfelder zu sehen.
Die aus Holz und Lehm gebauten, strohbedeckten Rundhütten der Einheimischen liegen malerisch in einer ursprünglichen, von verschiedenen grossen Tälern durchzogenen Landschaft.
Am Nachmittag, Fahrt zum nahegelegenden Chamosee und interessante Bootsfahrt bei der wir die riesigen Nilkrokodile, Nilpferde und eine Vielzahl von Wasservögel, insbesondere Pelikane, beobachten können. Übernachtung im Swayne’s Hotel oder im Bekele Mola Hotel in Arba Minch für 2 Nächte.
Von der Terrasse des Hotels (in beiden Fällen) geniessen wir einen wunderschönen Panorama-blick über die Seen Abaya und Chamo sowie über den dichten Wald des Nech Sar Nationalparks.
Tag 5/ Nech Sar National Park & Markt der Dorze (140 km)
Früh morgens, Pirschfahrt durch den Nech Sar Nationalpark mit weitem Blick über den Chamo- und Abaya-See. Auf den Grassavannen weiden einige Herden von Zebras, mit etwas Glück können Sie die Swayne’s Kuhantilopen, Kudus, Gazellen und seltene Vogelarten entdecken. Über die Mittagszeit bis in den späten Nachmittag findet der grosse und farbenfrohe Markt der Dorze statt, hoch in den Bergen oberhalb der Stadt Arba Minch, den wir besichtigen werden. Auf dem Rückweg nach Arba Minch, Möglichkeit in dieser herrlichen Landschaft eine kleine Wanderung einzubauen. Übernachtung im gleichen Hotel.
Tag 6/ Arba Minch – Konso (120 km)
Entlang des südlichen Randes des Chamosees erreichen wir das Gebiet der Konso, die erste ethnologisch interessante Volksgruppe. Am Nachmittag werden wir ein typisches Konso-Dorf besuchen. Trotz des Einflusses der modernen Welt haben die Konso viele Traditionen beibe-halten können, sie sind für ihren Fleiß, wegen der speziellen terrassierten Hirsefelder, der besonderen Hütten-Architektur, der Generationspfale und der Totenkultur bekannt.
Übernachtung in Zelten oder in einem lokalen Hotel, (je nach Witterungsverhältnisse).
Tag 7/ Konso – Markt von Key Afer – Mago Nationalpark (195 km)
Nach dem Weyto-Fluss leben die halb-nomadisierenden Ethnien der Tsemay und Bena, und in der kleinen Bezirkshauptstadt der Bena „Key Afer“ findet jeweils am Donnerstag ein offener Markt statt, der viele Stämme anzieht, die Tsemay, Bena, Hammar und Ari kommen hier zusammen. Weiterfahrt über die Stadt Jinka bis in den Mago Nationalpark, den wir am späten
Nachmittag erreichen werden. Unterwegs können wir, mit etwas Glück, Wildtiere des Parkes entdecken. Übernachtung in Zelten auf dem Campingplatz neben dem Neri-Fluss für eine Nacht.
Tag 8/ Mago N.P. - Mursi Siedlung – Jinka (170 km)
Am anderen Ende des Mago Nationalparks, leben die Mursi, zu denen wir heute einen Ausflug unternehmen. Die Frauen der Mursi sind wegen ihres einmaligen und außergewöhnlichen Schmuckes weltweit bekannt. Den Mädchen wird ein Loch in die Unterlippe gebohrt, ähnlich wie für Ohrringe. Dieses Loch wird immer stärker ausgedehnt bis sie als junge Frau einen Unterlippenteller von bis zu 15 cm Durchmesser einspannen können.
Ein Schönheitsideal und Erkennungsmerkmal der Zugehörigkeit des Mursi-Stammes. Die Mursis sind allgemein ein sehr energisches und forderndes Volk, entsprechend muss man sie mit sehr viel Geduld begegnen. Anschliessend, Fahrt durch den Mago N.P. bis nach Jinka und Übernachtung im Jinka Resort für eine Nacht, (hiess früher Afia Hotel, welches in einem üppigen Garten gelegen ist, (bestes Hotel vor Ort).
Tag 9/ Jinka – Markt von Dimeka – Turmi (140 km)
Im Mittelpunkt des heutigen Tages steht der Markt von Dimeka, in der kleinen Bezirkshauptstadt der Hammar. Zum Markt in Dimeka kommen Hunderte von Hammar der umliegenden Dörfer zusammen. Der Markt fängt gegen 11:00 Uhr an und dauert bis ca 15:00 Uhr an. Wir haben genügend Zeit, um die Hammar und das allgemeine Treiben auf dem Markt zu beobachten. Am Nachmittag besuchen wir ein typisches Dorf der Hammar, um die Lebensgewohnheiten und die Kultur dieses Volkes eingehend kennen zu lernen. Die Hammar bilden eines der zahlenmässig größten Ethnie dieser Region, die in kleinen Dorfgemeinschaften leben. Die Frauen fallen mit ihren traditionellen Lederröcken auf, die mit Perlen und Metallringen geschmückt sind. Mehrere Arm- und Beinreifen aus einer Zink- und Silberligierung dienen als Schmuck und als musikalisches Instrument. Der Körper und die Haare werden mit einer Mixtur aus Butter, Kalk und Ockererde eingerieben, der Hals wird mit zusammengeschweißten metallenen Ringen (bei verheirateten Frauen) und Perlen hervorgehoben. Die Männer beherrschen die hohe Kunst der komplizierten Haarfrisur. Die Haare werden mit einer Lehmpaste zu einer flachen Fläche frisiert, diese wird mit auffallenden Farben und Straußenfedern auf imponierende Art und Weise geschmückt. Übernachtung in Zelten für 3 Nächte im Camp am ausgetrockneten "Keske-Fluss".
Tag 10/ Turmi – Karo (Murule) oder Hammar-Dorf – Turmi (120 km)
Heute haben wir zwei Möglichkeiten:
a) eine intensive Begegnung mit den Hammar, Besichtigung von mehreren Dörfern als auch, sofern ein lokales Fest stattfinden sollte, Teilnahme an den verschiedenen Festen wie zum Beispiel beim Initiationsprozess der jungen Hammarmänner „Ukuli“ genannt, die über die Rücken der Rinder laufen müssen, um als Erwachsene und damit heiratsfähige Männer akzeptiert zu werden. Oder:
b) einen ganztägigen Ausflug zum Volk der Karo, die mit den Hammar nahe verwandt sind. Die Minorität der Karos lebt lediglich in drei Dörfern, die oberhalb des Omo-Flusses gelegen sind, (in der Gegend von Murule). Die Männer bemalen sich häufig mit Kreide, verwenden auffallende Leoparden-Muster, die sich über ihre Gesichter und Oberkörper verteilen. Die spezielle Frisur, eine "Lehmhaube", bei Frauen als auch bei Männern populär, wird zusätzlich mit Federschmuck hervorgehoben. Rückkehr nach Turmi.
Tag 11/ Turmi – Konso (210 km)
Nach den erlebnisreichen Tagen kehren wir zur Ortschaft Konso zurück, unterwegs werden wir ein Dorf der Erbore besichtigen. Die Erbore sind mit den Oromos und den Tsemay verwandt, sie bewässern einen Grossteil ihrer Felder mit dem Wasser des Weyto-Flusses, der in der grossen Pfanne des meist ausgetrockneten Stephaniesees im Sand versickert. Weiterfahrt über Berhaile und über dem Weyto-Fluss hinauf in die hügelige Landschaft der Konso.
Übernachtung in Zelten oder in einem lokalen Hotel, (je nach Witterungsverhältnisse).
Tag 12/ Konso – Yabello/Dubluk (230 km) „Singenden Brunnen der Borena“
Von der gebiergigen Landschaft der Konso erreichen wir die von weiten Tälern und Termiten-hügel geprägte Gegend der Borena. Dieses Volk ist wegen der sogenannten „Singenden Brunnen“ bekannt. In den tiefen Brunnen stehen auf einem Holzgerüst bis zu 12 Personen übereinander, die das Trinkwasser mit Eimern schöpfen, und dann singend im gleichen Rythmus die Wasserkübel nach oben werfen. Ein einmaliges, und musikalisch begleitetes System des Wasserschöpfens. Die Borena sind relativ wohlhabende Viehzüchter, die im südlichsten Zipfel des Landes, nahe der kenianischen Grenze leben. Übernachtung in Zelten oder in einem einfachen Hotel d. h. das Mobil Hotel, (je nach Witterungsverhältnisse), in Yabello oder Dubluk.
Tag 13/ Yabello/Dubluk – Yirgalem (280 km) „Sidamo – grosses Kaffeeanbaugebiet“
In nördliche Richtung fahren wir ins Zentrum der Region der Gedeo und Sidamo, eine grüne Oase mit grossen Kaffeeplantagen. Der Kaffee stammt ursprünglich aus Äthiopien, von den Regionen Illubabor und Kaffa, im Westen des Landes, von hier aus wurde der Kaffee in den Jemen gebracht, wo ihn die Türken entdeckten und für dessen Verbreitung in Europa sorgten. Zwischen dieser üppigen Vegetation befinden sich die phallusförmigen Grabstelen von Tuto-Fella, die wir in der Nähe der Stadt Dila besichtigen werden. In dieser Gegend befinden sich über zwei Tausend monolithische Grabstelen. Übernachtung in einer wunderschönen Eco-Lodge in Yirgalem, namens „Aregash Lodge“ in einheimischer Architektur und mit faszinierender Vegetation.
Tag 14/ Yirgalem – Addis Abeba (320 km)
Rückfahrt auf guter Asphaltstrasse und entlang der vielen Seen des Rift Valley bis nach Addis Abeba. Ankunft am Nachmittag, einige Tageszimmer sind im Crown Hotel reserviert, wo wir auch das Abschiedsessen bei typischer Folkloredarbeitung einnehmen werden. Am Abend, Transfer zum Flughafen und Rückflug mit der Ethiopian Airlines nach Frankfurt.
Tag 15/ Ankunft in Frankfurt
Ankunft am frühen Morgen in Frankfurt
Ausrüstung
Seesack oder Reisetasche für das Hauptgepäck. Isomatte und Schlafsack. Bequeme, strapazierfähige Kleidung und Schuhe.
Hotels
Addis Abeba ***IMPERIAL/DE LEOPOL 1
Langanosee **BEKELE MOLA o.ä. 1
Arba Minch **SWAYNE´S/BEKELE MOLA 2
Konso *ST. MARY/ZELTÜBERN. 1
Mago Nationalpark ZELTÜBERNACHTUNG 1
Jinka **JINKA RESORT 1
Turmi ZELTÜBERNACHTUNG 2
Konso *ST. MARY/ZELTÜBERN. 1
Yabello/Dubluk *MOBIL HOTEL/ZELTÜBERN. 1
Yirgalem ***AREGASH LODGE 1
Addis Abeba **CROWN (einige Tageszimmer)
Cobra Verde Afrika Reisen, Bauernreihe 6a, D-27726 Worpswede
Tel: 04792-952124, Fax: 952125, E-Mail: kontakt@cobra-verde.de

Südäthiopienrundreise
- 15 Tage -
Gruppengröße
Minimal 2 maximal 12 Personen
| Termine | Preise | |
| Fr | 11.06.10 - 25.06.10 | 2440 Euro |
| Fr | 16.07.10 - 30.07.10 | 2600 Euro |
| Fr | 06.08.10 - 20.08.10 | 2640 Euro |
| Fr | 03.09.10 - 17.09.10 | 2500 Euro |
| Fr | 08.10.10 - 22.10.10 | 2500 Euro |
| Fr | 22.10.10 - 05.11.10 | 2500 Euro |
| Fr | 05.11.10 - 19.11.10 | 2500 Euro |
| Fr | 10.12.10 - 24.12.10 | 2530 Euro |
| Fr | 17.12.10 - 31.12.10 | 2620 Euro |
| Fr | 19.01.11 - 02.02.11 | 2520 Euro |
Einzelzimmerzuschläge
- 180 Euro
Leistungen
- Linienflüge in der Touristenklasse ab/bis Frankfurt mit der Ethiopian Airlines
- kostenlose Bahnanreise (Rail & Fly)
- Transfers, Besichtigungen, sowie Rundfahrten und Ausflüge einschliesslich Eintrittsgelder wie im Reiseverlauf angegeben
- Transport: Für Transfers und Transporte innerhalb von Addis Abeba in einem Bus bzw. Minibus, ausserhalb der Hauptstadt in Geländefahrzeugen mit 4x4-Radantrieb, professionelle und ortskundige Fahrer. Minimum 2 Kunden und maximum 4 Kunden pro Geländefahrzeug plus Fahrer & Begleitpersonal (Führer, Koch, Scout etc.), verteilt auf die Anzahl Fahrzeug
- 12 Übernachtungen in landesüblichen Hotels und Unterkünften entsprechend dem Tourenverlauf. Ausstattung tw. mit Dusche/WC in den Hotel bzw. Doppelzelt lt. Reiseverlauf; im landesinneren bestmöglichen, jedoch sehr einfachen Hotels.
- Mahlzeiten entsprechend dem Tourenverlauf. Es gibt eine landesübliche und einfache Verpflegung; Mittagessen meistens Pick-Nick, Buschküche während der Zeltübernachtungen - ein gut ausgebilderter Koch reist während der gesamten Reise mit.
- deutschsprachige örtliche Reisebegleitung
H i n w e i s e
Falls einzelne Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine gleichwertige Alternative gebucht













