Kicheche Laikipia Camp

Das zauberhaft gelegene Kicheche Laikipia Camp verfügt über sechs elegante Zeltsuiten. Das Ol Pejeta Conservancy, im Schatten des Mount Kenya, bietet eine spektakuläre Tierwelt und ist das größte Schutzgebiet für Spitzmaulnashörner in Ostafrika.

Lage:

Die Zeltanlage befindet sich innerhalb der Wildniszone des Ol Pejeta Schutzgebiets. Alle Zeltsuiten sind entlang eines kleinen Sees errichtet worden, der zahllose Wildtiere und Wasservögel anzieht.

GPS Koordinaten:

0°01'655 N und 036 52'082 O

Das Schutzgebiet:

Das auf 1.800 Höhenmetern gelegene Ol Pejeta Conservancy wird vom Äquator durchzogen und beherbergt nicht nur Kenias größte Population an Spitzmaulnashörnern, sondern auch eine beachtliche Zahl an Elefanten, Geparden, Leoparden und Löwen. Zudem leben hier seltene und nur im Norden des Landes vorkommende Arten wie das Grevy Zebra, die Jack-son-Kuhantilope oder die Beisa-Antilope.

Das Kicheche Laikipia Camp befindet sich in der Wildniszone des Ol Pejeta Schutzgebietes. Den Mount Kenya ständig im Blick bietet das Reservat mit einem Verhältnis von gerade einmal einem Bett pro sechs km² Fläche, perfekte Voraussetzungen für ungestörte Naturerlebnisse.

Anreise

Mit dem Flugzeug:
Linienflüge ab Nairobi Wilson Airport zum Nanyuki Airstrip.
Die Flugdauer beträgt rund 40 Minuten.

Tägliche Abflugzeiten: 08:00, 09:15, 10:20 UhrFluggesellschaften: Safari Link, Air Kenya und Fly540.Weitere Flugverbindungen nach Samburu, Lewa und in die Masai Mara.Die Chartergesellschaft Tropic Air hat ihre Basis ebenfalls in Nanyuki und bietet von dort aus Flüge ins ganze Land an.

Für Charterflüge steht auch die nur 20 Minuten entfernte Landepiste Ol Pejeta (Kamok) zur Verfügung.

Das Kicheche Laikipia Camp befindet sich rund eine Stunde von der Landebahn in Nanyuki entfernt. Auf der Fahrt zum Camp bekommt man bereits einen ersten Eindruck vom gewaltigen Tierreichtum der Region.

Achtung: Das zulässige Gewicht für Reisegepäck beträgt bei Inlandsflügen 15 kg. Jedes kg Übergewicht kostet 5 US-Dollar. Für die kleinen Flugzeuge sind am besten leichte Reisetaschen geeignet, sperrige Hartschalenkoffer sind nicht gestattet.

Mit dem Auto beträgt die Fahrtzeit ab Nairobi ungefähr vier Stunden.

AUSSTATTUNG:

Zeltsuiten

Das Camp besteht aus sechs luxuriösen Zeltsuiten, die am Rande eines Waldes, rund um einen angestauten See errichtet wurden. Die Zelte sind durch Moskitonetze geschützt und stilvoll und äußerst komfortabel eingerichtet. Geleitet wird das Camp von dem charismati-schen Ehepaar Andy und Sonja Webb.

Die beiden Manager stehen mit all ihrer Erfahrung und Gastfreundschaft für einen unvergesslichen Aufenthalt im Kicheche Laikipia Camp. Gemeinsam mit dem restlichen Personal koordinieren sie auch das Tagesprogramm der Gäste. Das Camp wird über ein Bohrloch mit Wasser versorgt. In jedem Zelt gibt es fließendes Warm- und Kaltwasser. Auf Anfrage kann eines der Zelte in ein Familienzelt mit vier Betten umgewandelt werden.

Aufenthaltszelte

Der öffentliche Bereich der Anlage besteht aus einem riesigen, miteinander verbundenen Lounge- und Speisezelt. Zwei steinerne Kamine versprühen nicht nur eine gemütliche Atmosphäre, sondern sorgen gerade in den kühleren Wintermonaten für eine wohlige Wärme. Auch während der Mittagszeit ist das Aufenthaltszelt ein Ort, perfekt zum Entspannen, mit einladenden Sesseln und einer Auswahl an Büchern und Bildbänden. Von der Lounge genießt man herrliche Ausblicke auf die Wasserstelle, das von etlichen Tieren bevölkert wird.

Speisen & Getränke

Ein Großteil des für die Speisen zubereitete Fleisch und Gemüses stammt von den umliegenden Farmen. Die gesamt Region ist weit über die Grenzen für ihre Fruchtbarkeit bekannt. Das Frühstück und Mittagessen werden im Schatten eines Baumes und unweit vom See entfernt serviert. Das Abendessen wird am knisternden Kamin im Speisezelt eingenommen. Getränke sind im Preis inbegriffen. Es gibt eine gut ausgestattete Bar und erlesene Weine. Während der Pirschfahrten können die Mahlzeiten auf Wunsch auch als Picknick in freier Natur genossen werden.

Wäsche

Im Preis inbegriffen ist ein täglicher Wäscheservice. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der beschränkten technischen Möglichkeiten besonders empfindliche Kleidungsstücke nicht zur Reinigung gegeben werden sollten.

Elektrizität

Die Stromversorgung im Camp wird komplett durch Sonnenenergie betrieben. Jedes Zelt verfügt über ein eigenes 24-Stunden Solarbeleuchtungssystem. Fotoapparate, Videokameras und Mobiltelefone können im Hauptzelt aufgeladen werden.

Sicherheit

Die Sicherheit unserer Gäste ist unser höchstes Anliegen. Nach Einbruch der Dunkelheit patrouillieren Askaris (Nachtwächter) in regelmäßigen Abständen das gesamte Camp. Die Anlage ist nicht umzäunt und liegt inmitten der Natur. Deswegen sollten nach Einsetzen der Dunkelheit die Gäste sich nicht mehr frei bewegen, sondern sich auf ihren Wegen stets von Camp-Mitarbeiter begleiten lassen. Über ein Funkgerät im Zelt können sie mit den Askaris und dem Management in Kontakt treten. Für Notfälle ist jedes Zelt auch mit einer Pfeife ausgestattet. Die Fahrzeuge stehen über ein leistungsfähiges Funkgerät mit dem Camp und der Hauptver-waltung in Nairobi in Verbindung.

Bei medizinischen Notfällen können Gäste jeder Zeit mit den Flugzeugen der Flying Doctors ausgeflogen und in den modern ausgestatteten Krankenhäusern von Nairobi versorgt werden.

Kinder

Kinder sind im Camp natürlich willkommen, Eltern sollten aber bedenken, dass die Zelte nicht umzäunt sind und abseits der üblichen Tagesaktivitäten auch kein spezielles Unterhaltungsprogramm für Kinder angeboten wird. Kinder- und Babybetten stehen leider ebenfalls nicht zur Verfügung.

Souvenirs

Im Camp ist eine Boutique mit einer Auswahl an Kleidungen, Karten und Kleinigkeiten.

Trinkgelder

Trinkgelder sind nicht im Übernachtungspreis inbegriffen. Sie sind zwar durchaus üblich, keinesfalls aber verpflichtend und sollten auch nur gegeben werden, wenn die Gäste mit dem gebotenen Service zufrieden waren.

Bezahlung im Camp

Akzeptiert werden Kreditkarten (MasterCard, VISA, AMEX) sowie Barzahlung in Euros, USD, Englischen Pfund und Kenianischen Schillings. Wertgegenstände können in einem Safe deponiert werden.

REISEVORBEREITUNG

KLIMA

Die große Regenzeit beginnt Anfang April und dauert in der Regel bis in den Mai hinein an, die kleine Regenzeit fällt in den November. Die kühlsten Monate in Laikipia sind Dezember und Januar. In dieser Zeit fallen die Temperaturen morgens oftmals auf 3 Grad Celsius. Aufgrund der Höhenlage sind die Nächte kühl, tagsüber ist es angenehm warm. Während der Trockenzeit sind die Straßen und Wege in einem deutlich besseren Zustand; exzellente Tierbeobachtungen sind jedoch das ganze Jahr hindurch möglich.

Bitte beachten Sie, dass Zeitraum und Dauer der Regenzeiten von Jahr zu Jahr differieren. Gerade in den vergangenen Jahren ist das Klima im ganzen Land immer unvorhersehbarer geworden, die angegebenen Monate sind daher als grobe Orientierungshilfe zu sehen. Selbst während der Regenzeiten gibt es nur selten verregnete Tage. Die meisten Niederschläge fallen nachmittags und abends, zwischendurch ist es trocken, meist sogar sonnig.

Im April und Mai ist das Kicheche Valley Camp geschlossen.

Kleidung

Für Wildbeobachtung zu Fuß sollten neutrale Farben gewählt werden und für längere Wanderungen ist festes Schuhwerk wichtig. Zum Schutz gegen die Sonne unbedingt Sonnencreme -Hut und -Brille sowie entsprechenden Lippenschutz einpacken.

Gesundheit

Kenia gilt als Malariagebiet. Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt, um sich über mögliche Impfungen und Prophylaxen beraten zu lassen. Auch eine umfassende Reisekrankenversicherung sollte vor Reiseantritt abgeschlossen werden.

Fotografie

Für spektakuläre Tieraufnahmen empfehlen wir Objektive mit mindestens 200mm Brennweite. Denken Sie unbedingt auch an die Mitnahme von Ersatzbatterien. Filme für Foto und Video können nicht im Camp erworben, Akkus dort aber aufgeladen werden (230V / 5oHz). Für Fotografien aus dem Auto heraus stellen wir gerne Bohnensäcke zur Verfügung. Ein Stativ ist für die Nutzung im Fahrzeug nur bedingt geeignet.

Bitte fragen Sie stets um Erlaubnis, bevor Sie Menschen fotografieren.

Unbedingt ins Reisegepäck gehört auch ein gutes Fernglas. Falls nicht vorhanden, kann dieses auch vorab ausgeliehen werden. Kompakte Gläser sind zwar leichter zu transportieren, gerade aber bei Vogelbeobachtungen und bei Ausflügen während der Dämmerung wissen leistungsstarke Ferngläser (z.B. 7x50) zu überzeugen.

Kommunikation

Handyempfang im Camp ist vorhanden. Auf Safari und im Aufenthaltszelt ist die Benutzung von Mobiltelefonen nicht erwünscht. Im Camp gibt es sporadischen Internet- und Emailzugang (laikipiacamp@kicheche.com), bitte schicken Sie Anfragen aber stets an unser Büro in Nairobi (sales@kicheche.com). Im Notfall erreichen Sie das Camp unter +254 727 250 212, die Verbindung kann mitunter aber gestört sein. Gerade in Notfällen empfehlen wir also stets das Hauptbüro in Nairobi unter den Nummern +254 736 888 055 / +254 700 888 055 anzurufen. Die Vorwahl aus Deutschland nach Kenia ist +254, von Kenia nach Deutschland wählt man +49. Wenn Sie ein Mobiltelefon eines Anbieters mit Roaming-Abkommen besitzen, können Sie Kenias Mobilfunknetz nutzen. Die Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt plus zwei Stunden. Im Sommer beträgt der Unterschied wegen der fehlenden Sommerzeitumstellung in Kenia nur plus eine Stunde.

AKTIVITÄTEN

Tagesablauf

Je nach Wunsch werden Gäste sanft mit einer Tasse Tee, Kaffee oder heißer Schokolade geweckt. Die morgendlichen Pirschfahrten beginnen bei Tagesanbruch und enden am späten Vormittag. Das anschließende Frühstück sowie das Mittagessen werden im Schatten einer pittoresken Akazie serviert. Am frühen Nachmittag, der heißesten Tageszeit, können Gäste im Zelt oder auf der eigenen Veranda entspannen, die herrliche Natur genießen und dabei dem Gesang der Vögel lauschen. Das Aufenthaltszelt samt Lounge-Bereich steht den Gästen mit einer gemütlichen Leseecke und kurzweiligen Bildbändern jeder Zeit zur Verfügung. Nach dem Nachmittagstee starten die weiteren Aktivitäten gegen 16 Uhr und werden mit einem Drink, passend zum Sonnenuntergang (Sundowner) gekrönt. Nach kurzer Ruhepause und einer erfrischenden Dusche werden dann beim Aperitif am Lagerfeuer die Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Das Abendessen wird entweder bei Kerzenschein unter freiem Himmel oder im Hauptzelt serviert. Wer möchte, kann selbstverständlich nach dem Essen auch noch einen Schlummertrunk am knisternden Lagerfeuer genießen. Gerne wählen unsere Gäste die Option, ihr Frühstück und Mittagessen in Form eines Picknicks zu sich zu nehmen und auch den obligatorischen Sundowner unterwegs zu genießen. In allen Kicheche Camps existieren weder starre Tagesabläufe noch fixe Zeiten. Die Gäste entscheiden selbst über Dauer und Frequenz ihrer Tagesaktivitäten. Ein, für Ausflüge und Pirschfahrten gebuchtes, exklusiv genutztes Fahrzeug ermöglicht noch größere Flexibilität.

Pirschfahrten

Der frühe Morgen und späte Nachmittag sind die ereignisreichsten Stunden für Tierbeobachtungen. Die auf Safari eingesetzten Jeeps sind allradbetriebene Sonderanfertigungen und bieten allen Teilnehmern uneingeschränkte Aussichten. Tiere aus großer Nähe zu beobachten, ohne sie dabei zu stören, ist ein faszinierendes Erlebnis. Das Gespür und die jahrelange Erfahrung unserer Guides garantieren unvergessliche Momente und spektakuläre Fotoaufnahmen. Pirschfahrten sind das ganze Jahr über möglich, die jeweiligen Zeiten werden täglich mit den Gästen abgestimmt. Zum Einsatz kommen komfortable, offene 4x4 Land Cruiser, die gewöhnlich gemeinschaftlich genutzt werden. Für uneingeschränkte Flexibilität können Gäste zum Aufpreis von 265 US-Dollar die Exklusivnutzung ihres Safari-Jeeps buchen.

Um nachtaktive Tiere zu beobachten, bieten wir unseren Gästen die Möglichkeit, bei Dunkelheit auf Pirschfahrt zu gehen und dabei Tiere zu entdecken, die sich tagsüber oftmals versteckt halten. Speziell auf die Anforderungen von Naturfotografen zugeschnitten, sind unsere Fahrzeuge oben und an der Seite geöffnet. Bei Regen lässt sich das Dach in kürzester Zeit wieder verschließen. Die Jeeps bieten ausreichend Stauraum für Fotoequipment, zudem stehen auch Bohnensäcke für unverwackelte Fotoaufnahmen zur Verfügung.

Wandersafaris

Eine besonders eindrucksvolle Sicht auf Fauna und Flora sowie auf die Zusammenhänge in der Natur erleben Gästen während einer Wandersafari. Ganz ohne Motorenlärm begeben sie sich gemeinsam mit den glänzend ausgebildeten Führern auf die Suche nach Leopardenspuren, entdecken das Nest eines seltenen Vogels oder die Hinterlassenschaften von Hyänen und Giraffen – alles Dinge, die sich den Augen des im Auto sitzenden Betrachters entziehen. Wandersafaris sind im Preis inbegriffen.

Dorfbesuche

Bei einem Besuch der umliegenden Dorfgemeinden erhalten Gäste interessante und unverfälschte Einblicke in die Lebensweise der lokalen Bevölkerung. Ihr Guide oder ein entsprechend geschulter Dorfbewohner stehen den Gästen erklärend und übersetzend zur Seite. Oftmals werden ihnen zu Ehren auch Tanzveranstaltungen initiiert und auch farbenfrohe und kunstvoll gefertigte Souvenirs können während des Besuchs erworben werden. Die Kosten für einen Dorfbesuch liegen zwischen 15 und 20 US-Dollar pro Person.

Weitere Aktivitäten

Das sogenannte Löwen Tracking hilft nicht nur dabei, das Verhalten der in dieser Region lebenden Raubkatzen zu dokumentieren, sondern erleichtert zudem, die Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Einige der Löwen sind mit Sendern ausgestattet und können mit einem mobilen Empfänger geortet werden. Die für die Wissenschaft wichtigen Daten werden direkt an das Forschungszentrum weitergeleitet.

Mit dem Wildlife Educational Centre steht Besuchern ein Bildungszentrum zur Verfügung, in dem Erwachsene und Kinder Wissenswertes über das Verhalten der Tiere und die Zusammenhänge der Natur erwerben können.

Das Chimpanzee Sanctuary ist eine Auffangstätte für verwaiste Schimpansen und bietet nicht nur die Möglichkeit, die Tiere aus nächster Nähe zu erleben, sondern auch viel über ihre Gefährdungssituation und ihr Verhalten in freier Wildbahn zu erfahren.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Northern White Rhino Boma, einer streng geschützten Zone, in der die letzten Exemplare des Nördlichen Breitmaulnashorns leben.


Cobra Verde Afrika Reisen, Bauernreihe 6a, D-27726 Worpswede
Tel: 04792-952124, Fax: 952125, E-Mail:
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Das Kicheche Camp ist unter anderem Bestandteil unserer Kenia Safari "12 Tage Kenya Busch Abenteuer & Strand".